Veranstaltungen

17. Februar 2020 / 20 Uhr
Lesetournee der Münchner Turmschreiber mit Holger Paetz, Helmut Eckl, Thomas Grasberger & Duo infernale

Parkett-Stadl Hörbach
Althegnenberger Str. 10
82278 Hörbach

Helmut Eckl – Urgestein der Münchner Kultur- und Kabarettszene und erster Künstler beim Montagsbrettl – Holger Paetz – ehemaliges Mitglied der Lach- und Schieß, 10 Jahre lang Singspiel-Schreiber auf dem Nockherberg und „Salzburger Stier“-Preisträger – und Thomas Grasberger – bekannt durch seine Bayern 2-Sendungen, Bücher wie die „Gebrauchsanweisung für München“ und seine Trilogie zur Analyse des bayerischen Seelenzustandes sowie Träger des Ernst-Hoferichter-Preises – haben bei der Lesung das „Duo Infernale“ mit den beiden Musikerinnen Ingrid Westermeier (Gitarre) und Anne Braatz (Violoncello) im Gepäck.

7. Mai 2019
Buchvorstellung
Revolution in München
Monacensia, München

10. April 2019
Lesung
Eine Veranstaltung der Theatergemeinde e.V.
Altes Rathaus, München

6. März 2019
Kabarettistischer Abend
Kleinkunstbrauerei Thaddäus in Kaisheim

23. Februar 2019
Lesung
Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching

6. Januar 2019
Frühschoppen mit Helmut Eckl
Theater im Fraunhofer, München

22. November 2018
Gespräch mit Dörte Hansen
im Rahmen der Bücherschau
Carl Orff Saal, Gasteig, München
Bericht in der SZ

31. Oktober 2018
Lesung
Zum Gutmann in Eichstätt

19. Oktober 2018
Kabarett
beim Kirchenwirt in Kellberg

30. September 2018
Lesung
Pasinger Fabrik, München

10. September 2018
Grant – Der Blues des Südens
Hörbacher Montagsbrettl

12. Januar 2018
Faschingslesung mit den Turmschreibern
Stadttheater Ingolstadt

19. Januar 2017
Verleihung des Ernst-Hoferichter-Preises an Thomas Grasberger
durch den Kulturreferenten der LH München Dr. Hans-Georg Küppers

Festveranstaltung im Literaturhaus München

Der mit 5000 Euro dotierte Preis zeichnet seit 1975 jährlich freischaffende Münchner Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich Literatur und Kabarett aus, die – wie Ernst Hoferichter – Originalität mit Weltoffenheit und Humor verbinden. Der Preis wurde von Franzi Hoferichter, der Witwe des Münchner Schriftstellers, gestiftet. Über die Vergabe entscheidet der Stiftungsbeirat der Ernst-Hoferichter-Stiftung, der auch als Jury fungiert.

Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt:

Thomas Grasberger erkundet München und die Seele seiner (Ur-)Einwohner und gibt uns auf 200 Seiten eine allumfassende „Gebrauchsanweisung für München“ an die Hand. Er berichtet über Eisenbahn-Reisen in England, protestantisches Leben in Rom und böhmische Bäder und paddelt im Kajak durch Deutschlands „Amazonas“, 950 km Wasserwege im brandenburgischen Spreewald. Er schreibt über Gabriele d’Annunzio und Ludwig Thoma, 1860 München und den FC Bayern, Rosa Luxemburg und Mao Zedong, Hopfen und Malz; er reist durch Tschechien, Italien, England, Polen, die Ukraine. Und immer wieder durch Bayern, durch die bayerische Geschichte und vor allem die bayerische Mentalität. Er analysiert und illustriert den „Grant“, den „Blues des Südens“, dieses so tiefsitzende und komplexe Lebensgefühl, und führt die Leser ein in eine Philosophie der „Grantologie“. In dem Buch „Stenz. Die Lust des Südens“ geht er der Frage nach, ob der Bavarian Lover anders liebt, und unternimmt eine informative und amüsante Lustreise durch Schwabinger Szenelokale, die Schlafkammern von Bauernmägden und die Zellen bairischer Klöster. In „Flins. Das Geld des Südens“ schließlich spürt er quer durch die Zeiten und sozialen Schichten dem „Homo oeconomicus bavaricus“ nach.

Thomas Grasberger ist ein vielseitiger Autor und Journalist, mit weitem Horizont und eigenwilligem Zugriff auf seine Sujets, witzig und humorvoll, gründlich und hintergründig. Drei Kriterien muss ein Ernst-Hoferichter-Preisträger erfüllen: Originalität, Weltoffenheit und Humor. Thomas Grasberger, befindet der Stiftungsbeirat, besteht die Prüfung in jeder Hinsicht bravourös.